Philip Kösters ist als Mitglied der Geschäftsleitung hauptsächlich für die Standortentwicklung und dem Ausbau des Vereinsnetzwerkes zuständig. Bei seinen Besuchen in Schulen - jede Woche ein andere in Deutschland - beobachtet er Veränderungen und Herausforderungen, bei denen im besten Fall das Chancenwerk Unterstützung anbieten kann. Das Chancenwerk arbeitet mit anderen Vereinen und auch der Politik zusammen, um als zivilgesellschaftlicher Akteur das Schulsystem für die Zukunft vorbereiten und für die Kinder anzupassen.
"Die Schullandschaft in Deutschland ist unglaublich vielfältig." und "Wir müssen Schule neu denken." sind die Beobachtung und Lösung die Philip im Bildungsbereich sieht. Denn die Leistung in den fachlichen Kompetenzen ist die letzten Jahre stark gesunken. Aber wie Kösters erklärt, gilt das nicht für alle Schulen und Kinder gleichzeitig. Diese Ungleichheit möchte das Chancenwerk verringern. Dafür soll niemand auf Reformen warten, sondern die Veränderung soll jetzt stattfinden, wie Kösters erklärt.
Dafür haben sie die Lernkaskade ins Leben gerufen und funktioniert seitdem. Studierende geben Oberstufenlernenden Nachhilfe und diese wiederum geben den Jüngeren Nachhilfe. Das System basiert auf "Alt hilft Jung". Das wöchentliche Engagement läuft in den meisten Fällen zwei Jahre lang. Philip Kösters merkt dabei an, dass es nicht nur den Vorteil hat, dass Stoffe wiederholt und gefestigt werden. Sondern die Barriere zwischen den Großen und Kleinen wird geringer, die Gruppe entwickelt gemeinsam soziale Kompetenzen, wächst zusammen und jedes Mitglied sammelt Erfahrungen und Selbstwirksamkeit.











