Dieser Multimilliardär hat eine außergewöhnliche Lebensgeschichte.
Geboren in der syrischen Wüste, ist er das „Produkt einer Vergewaltigung“, erklärt er. Er wird niemals sein Geburtsdatum erfahren, da er von seinem Vater verstoßen wurde: „Er wollte mich nicht, und das war vielleicht mein Glück“, sagt er.
Mohed Altrad kam mit etwa 17 Jahren nach Frankreich und erlangte trotz der Sprachbarriere einen Doktortitel in Informatik an der Universität Montpellier.
Nach einigen Stationen, unter anderem bei der nationalen Ölgesellschaft von Abu Dhabi, kaufte er 1985 zusammen mit Richard Alcock ein insolventes Gerüstbauunternehmen.
Heute erzielt Altrad einen Umsatz von über 5 Milliarden Euro, ist in 52 Ländern auf fünf Kontinenten präsent und gilt als Weltmarktführer in der Bereitstellung von Dienstleistungen für die Industrie, insbesondere in den Bereichen Öl und Gas sowie in der Herstellung von Ausrüstungen für den Bau.
Dieses multinationales Unternehmen unterscheidet sich durch sein Management: „Wir haben uns für eine Matrixorganisation entschieden (...) das bedeutet unter anderem, dass es keinen Chef gibt“, erzählt Mohed, der außerdem mehrere Bücher zu diesem Thema verfasst hat.
Über seine Unterschiede spricht er offen. Dieser Vater von fünf Kindern erläutert in diesem Interview seine Philosophie im Umgang mit der Unternehmenswelt: „Mit Geld zu beginnen, um erfolgreich zu sein, (...) ist ein Vorschlag, den man definitiv umkehren sollte“. Er fügt hinzu, dass der menschliche Wert wichtiger ist als jeder andere.
Wenn Sie Ihr Wissen zu diesem Thema vertiefen möchten: https://www.airzen.fr/management-comment-faire-progresser-lefficacite-de-ses-equipes/











