Autor und Aktivist für Steuergerechtigkeit Sebastian Klein, hat Psychologie studiert. Der anschließende Berufseinstieg in der Strategieberatung war das Gegenteil von dem, was er gelernt hatte. Nur das Geld und der Profit stehen im Fokus.
Man merkt einfach, dass dieses alte Modell, wo Menschen Ressourcen sind, die man verbrauchen kann, einfach nicht mehr trägt und nicht mehr in unsere Zeit passt.
Daher gründet er die Neue Narrative. Das Printmagazin ist ein Workbook und Wissensvermittlung zugleich. Und 9 Spaces, was dazu gehört, ist eine digitale Plattform für Organisationsentwicklung und - transformation. Firmen und Unternehmen sollen so lernen, wie sie die Ressource Mensch nicht verbrauchen und dem Planeten schaden. Sondern das Gegenteil machen.
Klein orientiert sich gern an dem sogenannten Donut-Modell von Kate Raworth. Macht ein Unternehmen zu wenig Profit, geht es pleite. Macht es zu viel Profit, richtet es Schaden an. Das kann zum Beispiel Arbeitskräfte-Ausfall durch Überlastung sein oder Schäden in der Umwelt.
Da kommt dann New Work, also neue Arbeit, ins Spiel. Für Sebastian Klein bedeutet das: menschenorientiertes Arbeiten. Der Mensch als Ressource steht im Mittelpunkt und die Bedürfnisse und Persönlichkeiten nimmt er ernst. Allerdings heißt das nicht, dass alles andere hintenan gestellt wird.
Einerseits sind wir ja eine unglaublich reiche Gesellschaft. Wir sitzen auf 25 Billionen Euro Privatvermögen. Und ständig fehlt uns überall Geld. Wir können uns nichts leisten. Wir müssen sparen. Wir können kein Klimaschutz betreiben. Wir können unsere Schulen nicht auf ein modernes Niveau bringen.
Dadurch stellt sich Klein folgende Frage zur Transformation : Wie können Organisationen funktionieren, so dass gute Menschen auch gutes Bewirken, statt großen Schaden anzurichten?
Ohne diesen Transformationsprozess, schaffen Unternehmen es nicht mit der Zeit zu gehen. Diese Firmen bleiben nicht profitabel und schließen. Andererseits werden neue Firmen gegründet. und das gehört zur Wirtschaft dazu, wie Sebastian erklärt. Denn verantwortungsbewusst wirtschaften und innerhalb planetarer Grenzen bleiben, ist die einzige Alternative.











