Gegründet im Jahr 2017, Sic4Change ist eine Organisation, die in Spanien, Guatemala, Peru und Mauretanien tätig ist und in drei großen Bereichen arbeitet: berufliche Eingliederung von Jugendlichen in vulnerablen Situationen, maternelle und kindliche Gesundheit sowie menschliche Mobilität. In allen Fällen ist die Methode dieselbe: zuerst zuhören, die Lösung gemeinsam mit der Gemeinschaft co-kreieren, validieren und, wenn sie funktioniert, in anderen Regionen replizieren.
Ihre Programme passen sich an das Territorium an, wie im Fall von Nut4Health, das in Mauretanien und Guatemala aktiv ist und ein Netzwerk von Gemeinschaftsagenten mit einer mobilen Anwendung kombiniert, um Fälle von Kinderunterernährung zu erkennen und direkt an die Gesundheitszentren weiterzuleiten. Das Ergebnis ist eine Reduzierung der Fälle von akuter Unterernährung um 89 %. Die Nachbarn, die an der Erkennung teilnehmen, erhalten zudem ein Einkommen über Blockchain-Technologie.
Modelle zwischen so unterschiedlichen Territorien zu replizieren, erfordert laut García, das Wesentliche zu bewahren, ohne Lösungen aufzuzwingen. Deshalb sind die Teams von Sic4Change aus Personen des jeweiligen Territoriums zusammengesetzt. Und mit Akteuren zu arbeiten, deren Interessen nicht immer übereinstimmen, ist Teil des Prozesses und kein Hindernis. "Je mehr Menschen wir in der Lage sind zuzuhören, mit unterschiedlichen Standpunkten, desto mehr Lösungen entstehen", betont García.
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