„Frankreich schneidet in internationalen Rankings nicht besonders gut ab. Wir liegen im unteren Durchschnitt bei den Schülerergebnissen und sind eines der ungleichsten Länder der OECD“, erklärt Florence Rizzo. Ihrer Meinung nach müssen die Fachkräfte im Bildungsbereich stärker unterstützt werden, um den Herausforderungen, denen sie gegenüberstehen, gerecht zu werden.
Ecolhuma entwickelt daher mehrere Handlungsansätze, darunter Gemeinschaftsplattformen, pädagogische Inhalte und Unterstützungsangebote für Lehrkräfte und Schulleiter. „Unser erster Handlungsansatz besteht darin, sie menschlich und pädagogisch zu unterstützen“, präzisiert Florence Rizzo.
Während die psychische Gesundheit in Schulen zu einem wichtigen Thema wird, führt der Verein auch Forschungsarbeiten durch. „Fast jeder zweite Lehrer ist stark emotional erschöpft, und jeder vierte Schüler in der Mittel- und Oberschule befindet sich in einer Stress- und Angstsituation“, weist sie hin.
Ecolhuma setzt sich für einen Ansatz der kontinuierlichen beruflichen Entwicklung ein, der eng an den Bedürfnissen vor Ort orientiert ist. „Das Ziel ist es, sie sehr praktisch dabei zu unterstützen, wie sie die Klasse besser managen oder inklusivere pädagogische Praktiken entwickeln können“, erklärt Florence Rizzo.
Die Schule kann eine entscheidende Rolle bei der Verringerung von Ungleichheiten spielen. „Ich glaube, wir müssen kollektiv verstehen, dass es keine Unvermeidlichkeit gibt“. Angesichts der bevorstehenden Veränderungen, insbesondere durch das Aufkommen der künstlichen Intelligenz und demografische Entwicklungen, ruft sie zu einem kollektiven Engagement auf. „Wir können die Zukunft eines Landes nicht denken, wenn wir keine gut ausgebildeten, motivierten Generationen haben, die in der Lage sind, die Zukunft zu erfinden und zu gestalten“, schließt Florence Rizzo.











