Vor zehn Jahren gegründet, ist Hello Charly aus der Erkenntnis entstanden, dass Jugendliche ungleich Zugang zur Orientierung haben. Eingeschränkter Zugang zu Informationen, das soziale Umfeld oder das Unwissen über die Arbeitswelt können ihre Entscheidungen behindern. „Wir haben uns zum Ziel gesetzt, allen Jugendlichen bedingungslos diese qualitative Erfahrung der Orientierung zu bieten“, erklärt Fatma Chouaieb. Die App lädt sie ein, sich selbst besser kennenzulernen, Berufe zu entdecken und ein Projekt zu entwickeln, das zu ihnen passt.
Anstatt vorgefertigte Antworten zu liefern, regt der Chatbot die Nutzer dazu an, nachzudenken. „Charlie ist das Gegenteil von ChatGPT. Er wird zuerst Fragen stellen und sehr wenige Antworten geben. Unsere Idee ist es, den Jugendlichen in eine aktive Position zu bringen.“ Das Ziel ist auch, ihre Horizonte zu erweitern: „Ein Jugendlicher in der 10. Klasse kennt im Durchschnitt 35 Berufe, während es 850 gibt, die existieren.“
Seit seiner Gründung hat Hello Charly fast eine Million Jugendliche im Alter von 12 bis 30 Jahren begleitet. Die App arbeitet auch mit Schulen, Ausbildungszentren und Unternehmen zusammen, um den Übergang zur Handlung zu erleichtern. „Wir sind eine Brücke, ein Übergang zwischen den Wünschen der Jugendlichen, die sich entwickeln, und den Möglichkeiten für Beschäftigung und Ausbildung“, präzisiert Fatma Chouaieb.
„Wir werden die Mission von Hello Charly vollständig erfüllt haben, wenn wir jedes Jahr eine Million Jugendliche begleiten,“ schließt Fatma Chouaieb.











