Nachdem sie ihre Wohnung verlassen hatte, um auf einem Segelboot zu leben, machte sich Leslie Bissey auf, um engagierte Akteure für ein nachhaltiges Mittelmeer zu treffen, um deren Initiativen zu fördern und für ein breiteres Publikum zugänglich zu machen.
Im Laufe der Jahre hat die Organisation WeOcean drei Handlungsfelder entwickelt: wissenschaftliche Forschung, Pädagogik und audiovisuelle Produktion. Dokumentarfilme, Porträts von Akteuren, Sensibilisierungskampagnen für Freizeitkapitäne oder Projekte über Plankton ermöglichen es, das vor Ort erworbene Wissen weiterzugeben.
Dennoch hat der Ozean eine bemerkenswerte Fähigkeit zur Resilienz. „Die Natur kann sich, wenn man sie in Ruhe lässt, auf eine erstaunliche und ziemlich schnelle Weise selbst regenerieren. Aber man muss ihr diese Chance geben.“ Eine Erkenntnis, die sie auch dazu gebracht hat, den Reichtum des Mittelmeers zu verteidigen. „Wir haben hier ein unglaubliches Leben zu bewahren. Man muss nicht ans andere Ende der Welt reisen, es ist direkt vor unserer Haustür.“, staunt Leslie Bissey.
Die Organisation setzt vor allem auf Sensibilisierung statt auf Zwang, indem sie das Publikum einlädt, die marine Biodiversität zu entdecken, um sie besser zu schützen. „Unser primäres Mittel ist das Staunen. Wir versuchen, die Menschen zu berühren, damit sie selbst den Wunsch haben, sich zu engagieren.“
„Wir stellen fest, dass sie bereit sind, sich zu engagieren, sobald sie emotional berührt werden. Je mehr wir sensibilisieren und im Alltag handeln, desto mehr können wir die Biodiversität vor unserer Haustür bewahren.“, schließt Leslie Bissey.











