Französische Unternehmen verfügen über einen entscheidenden Vorteil: einen Pool von Ingenieuren, die zu den besten der Welt gehören. Dennoch besteht weiterhin eine unsichtbare Barriere zwischen den Teams, die die Produkte von morgen entwerfen, und den Führungskräften, die die großen strategischen Richtungen festlegen.
„Ein Unternehmen soll unternehmerisch tätig sein. Hinter diesem Wort steht das Konzept, ein neues Produkt oder eine neue Dienstleistung zu entwickeln“, erklärt Frédéric Arnoux.
Die größte Herausforderung besteht darin, zwei Welten wieder miteinander zu verbinden, die sich manchmal missverstehen.
„Die unsichtbare Barriere zu durchbrechen bedeutet, eine gemeinsame Sprache und ein gemeinsames Ziel zu schaffen“, analysiert Frédéric Arnoux.
Frankreich hat mehr als eine Million aktive Ingenieure, doch diese Expertise ist in den Entscheidungsgremien noch immer unzureichend vertreten. Für Frédéric Arnoux müssen technische Profile ins Zentrum der Unternehmensstrategie gerückt werden.
„Wir sind ein Land der Ingenieure und vergessen, uns das jeden Morgen zu sagen“, betont er.
Um Unternehmen zu unterstützen, arbeitet Stim an drei Hebeln. Der erste besteht darin, den Führungskräften zu helfen, eine klare Vision für ihre Zukunft zu definieren.
„Wir werden den Führungskräften wieder beibringen, Lust zu haben und zu definieren, was sie morgen aufbauen wollen“, erklärt Frédéric Arnoux.
Diese Vision ermöglicht es den Designteams dann, neue Produkt- oder Dienstleistungskategorien zu entwickeln.
Der dritte Hebel basiert auf der Schaffung kleiner autonomer Teams, die schnell experimentieren, Hypothesen testen und Unsicherheiten reduzieren können.
„Was zählt, ist nicht unbedingt die Anzahl der Personen, sondern die Intensität, mit der wir schaffen“, behauptet er.
Frankreich hat alle notwendigen Zutaten, um wieder eine bedeutende Rolle in der industriellen Innovation zu spielen, nämlich hochqualifizierte Ingenieure, eine starke Kreativität und die Fähigkeit, neue Modelle zu entwickeln, so seine Meinung.
„Wir könnten eine Art French Touch ins Zentrum der Gestaltung der Industrien von morgen zurückbringen“, schließt Frédéric Arnoux.











