Warum Bildung ein Mittel zur Emanzipation ist?
Inklusion

Céline Gervasoni Riedel

DirektorinSociété d'Enseignement Professionnel du Rhône

Warum Bildung ein Mittel zur Emanzipation ist?

10:21·26 Juli 2024

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Céline Gervasoni Riedel ist Direktorin für Sponsoring und Partnerschaften bei der SEPR (Société d'Enseignement Professionnel du Rhône). Die Organisation bietet ein reichhaltiges Angebot an spezialisierten Schulungen, die darauf abzielen, auf die Berufswelt in verschiedenen Sektoren wie Handwerk, Industrie, Kommunikation und Dienstleistungen vorzubereiten.

Das Ausbildungszentrum der SEPR steht Studenten von … 15 bis 99 Jahren offen! Die Idee ist, den Zugang zu sehr spezifischen Lehrinhalten zu ermöglichen: „Alle Kunstberufe und die seltenen Kunstberufe: Federkünstler, Sattlerei, Taxidermie …“ erklärt Céline Gervasoni Riedel.

Seit 160 Jahren versucht die SEPR, möglichst viele Möglichkeiten für Menschen zu bieten, die besondere Erwartungen haben oder eine Umschulung anstreben.

Die Organisation ermöglicht auch den Zugang zu „mobilen Klassen“, die gegen die digitale Kluft kämpfen. Ursprünglich während der Covid-Pandemie ins Leben gerufen, um Menschen ohne Handy oder Computer zu unterstützen, besteht dieses Angebot bis heute. „Wir haben junge Menschen, die sehr vernetzt sind, die sehr gut mit sozialen Medien umgehen können. Aber sie wissen viel weniger über die Nutzung von Word, Excel usw.…“ präzisiert die Direktorin für Sponsoring und Partnerschaften.

Um einige ihrer Schüler zu unterstützen, hat die SEPR Telepräsenzroboter eingeführt: „Sie ermöglichen es jungen Menschen in Schulabbruchsituationen, ihre Schulbildung entweder zu Hause oder im Krankenhaus, in einer Behinderungssituation … durch diese Roboter in die Klasse integriert zu werden“

Juliette Boulegon
Journalist impact.info
Veröffentlicht am 26 Juli 2024