„Was mich dazu gebracht hat, Avocajust zu gründen, ist die Feststellung, dass seit 2015, seit Beginn meiner beruflichen Laufbahn, viele Menschen ihre Rechte nicht ausreichend kennen, Angst vor dem Recht und dem Anwalt haben“, erklärt Sabrina Gabteni.
Für sie kann dieses Unwissen im Alltag erhebliche Folgen haben. „Die Menschen wissen nicht, wie wichtig es ist, einen Vertrag zu unterschreiben, eine Arbeitsbeziehung mit ihrem Arbeitgeber zu haben, all das hat Konsequenzen in ihrem Leben“, betont sie.
Deshalb bietet Avocajust eine Plattform an, die es ermöglicht, einen Anwalt je nach Problemstellung zu finden. Der Nutzer beschreibt seine Situation und entdeckt dann Fachleute, die sich durch Videos vorstellen. „Wir wollen den Anwalt wirklich zugänglicher machen, insbesondere indem wir den Menschen ermöglichen, seine Persönlichkeit über seine Expertise hinaus kennenzulernen“, erklärt die Gründerin.
Das Ziel ist es auch, mehr Transparenz über die Honorare zu schaffen. „Man betritt nicht einfach die Kanzlei eines Anwalts, ohne vorher zu wissen, was man bezahlen muss“, präzisiert Sabrina Gabteni. Die Plattform ermöglicht es somit, eine erste Beratung zu buchen, wobei die Preise angezeigt werden.
„Die Herausforderung heute besteht darin, das Menschliche mit dem Digitalen zu verbinden. Und es ist wunderbar, wenn man beides kombiniert, um das Recht für alle zugänglich zu machen, die Justiz zugänglicher zu gestalten, all das im Dienste einer gerechteren Welt“, schließt Sabrina Gabteni.











