Warum ein solidarisches Restaurant mehr ist als ein kulinarisches Erlebnis?
Inklusion

Alice Freysz

BereichsleiterinLes petits plats de Maurice

Warum ein solidarisches Restaurant mehr ist als ein kulinarisches Erlebnis?

9:30·31 Mai 2024

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An der Spitze eines ESAT (Einrichtung und Dienstleistung zur beruflichen Integration) hat Alice Freysz mit ihren Teams ein solidarisches Restaurant entwickelt: „Les petits plats de Maurice“, das Menschen mit Behinderungen einstellt.

Alice Freysz berichtet: “Wir haben drei große Arbeitsstätten. Zuerst haben wir ein Restaurant, das „Les petits plats de Maurice“ heißt. Außerdem haben wir einen Verkaufs- und vor allem Reparaturladen für Fahrräder, der „Les Petits vélos de Maurice“ heißt [...] und schließlich besteht der Großteil des ESAT aus Werkstätten, in denen wir im B2B-Bereich in verschiedenen Berufen arbeiten.”

Im 11. Arrondissement von Paris bietet „Les petits plats de Maurice“, ein solidarisches Restaurant im Stil eines kleinen Bistro, saisonale Gerichte zu erschwinglichen Preisen, die sorgfältig von Menschen mit Behinderungen zubereitet werden.

Das Ziel dieses Ortes? „Offen für die Welt um uns herum zu sein“, betont Alice, stolz auf den Erfolg des Etablissements, das den Pariserinnen und Parisern eine einfache Möglichkeit bietet, sich mit Unterschieden auseinanderzusetzen.

Innerhalb der solidarischen Organisation wird das Personal geschult, um mit Behinderungen zu arbeiten: „Wir haben ein ganzes Team von Psychologen, eine Sonderpädagogin … um auf ganzheitliche Weise auf alle Bedürfnisse unserer Mitarbeiter einzugehen.”

Eine wichtige Initiative für eine gerechtere und integrativere Gesellschaft.

Juliette Boulegon
Journalist impact.info
Veröffentlicht am 31 Mai 2024