Warum obdachlose Menschen mit ihren Tieren in Unterkünften aufgenommen werden sollten
Inklusion

Hachouma Chkhim

EinrichtungsleiterinHalte 33

Warum obdachlose Menschen mit ihren Tieren in Unterkünften aufgenommen werden sollten

10:40·13 Dezember 2024

Dieser Artikel wurde automatisch aus der Français-Originalfassung übersetzt. Original lesen

Hachouma Chkhim, Direktorin des Bordeaux-Vereins Halte 33, leitet ein Zentrum, das eine spezifische Zielgruppe aufnimmt: Menschen, die mit ihrem Haustier oder mit Suchtproblemen konfrontiert sind.

Diese Gruppen bleiben oft auf der Straße, trotz der Existenz von Unterkünften. „Wir haben festgestellt, dass sie sich weigern, dorthin zu gehen, weil sie ein Tier haben, und die Mehrheit der Zentren akzeptiert keine Tiere“, erklärt Hachouma Chkhim.

Für diese Menschen stellt das Tier weit mehr als nur einen einfachen Begleiter dar. „Die Anwesenheit eines Tieres ist beruhigend, es ist manchmal ein Schild oder eine Krücke, auf die man sich stützt. Für viele ist es der einzige Begleiter, der bleibt, der ihre Not teilt“, betont sie.

Um diesem Bedarf gerecht zu werden, wurde Halte 33 gegründet. Dieses Notunterkunftszentrum, das über einen Anruf unter 115 erreichbar ist, verfügt über 25 Plätze für Männer und 6 für Frauen. Alle Betten sind mit Haken ausgestattet, die es den Bewohnern ermöglichen, ihr Tier bei sich zu behalten.

Doch die Arbeit von Halte 33 endet nicht dort. Der Verein bietet eine auf jede Situation zugeschnittene Unterstützung, um den Begünstigten zu helfen, wieder in eine dauerhafte Unterkunft zu reintegrieren. Dank von 38 Mietwohnungen bereitet das Team die Menschen darauf vor, Stabilität zu finden: Vorab-Besuche, Unterstützung bei der Einrichtung und das Erlernen der „Wohncodes“ stehen im Mittelpunkt dieser Arbeit.

Darüber hinaus führt Halte 33 Sensibilisierungs- und Informationsaktionen durch, um die mit Obdachlosigkeit verbundenen Stereotypen abzubauen. „Wir möchten Empathie gegenüber obdachlosen Menschen fördern und ihre Rechte verteidigen. Unser Plädoyer bei den lokalen Behörden zielt darauf ab, die öffentlichen Politiken zugunsten einer würdigen und inklusiven Aufnahme zu verändern“, schließt Hachouma Chkhim.

Florence Jaillet
Journalist impact.info
Veröffentlicht am 13 Dezember 2024