Die Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern im Bereich der Rente sind ein weites Thema, da die Unterschiede aus einer Kombination mehrerer Faktoren resultieren.
Zunächst einmal wirkt sich die Lohnlücke, ein zentrales gesellschaftliches Thema, direkt auf die Renten aus. Laut der UNO verdienen Frauen weltweit im Durchschnitt 24 % weniger als Männer, was sich direkt auf ihre Rente auswirkt.
QualiRetraite, geleitet von Angélique Perroux, arbeitet insbesondere an diesem Aspekt. Die korrekte Berechnung der Rentenansprüche kann manchmal schwierig sein, angesichts der Unterschiede im Berufsleben jedes Einzelnen.
Karriereunterbrechungen, die bei Frauen viel häufiger vorkommen, da sie die meiste Zeit mit der Erziehung ihrer Kinder verbringen, tragen zu diesen Ungleichheiten bei. Diese Pausen reduzieren die Sozialversicherungsbeiträge und die angesammelten Rentenansprüche, was zu niedrigeren Renten führt. Darüber hinaus sind Frauen eher geneigt, ihre Arbeitszeit zu reduzieren und in Teilzeit zu arbeiten, was ihre Beiträge weiter verringert und ihr Renteneinkommen beeinträchtigt.
Obwohl die höhere Lebenserwartung von Frauen positiv erscheinen mag, bedeutet dies auch, dass sie größere finanzielle Bedürfnisse im Alter haben. Systeme, die auf individuellen Beiträgen basieren, können diese Ungleichheiten verstärken, insbesondere wenn Frauen weniger stabile und schlechter bezahlte Karrieren haben.
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