Mit den über 20 Niederlassungen in 5 europäischen Ländern ist afb social & Green IT nach seiner Gründung als Start-Up im Jahr 2022 stark gewachsen. Das Besondere in diesem Unternehmen sind die Mitarbeitenden. Denn knapp die Hälfte der 650 Angestellten sind Menschen mit Behinderung. Für CEO Daniel Büchle ist die soziale Seite afb's Unique Selling Point (USP) - das Alleinstellungsmerkmal.
Trotz der Herausforderungen durch Chip-Krisen, den Bau von vielen Rechenzentrum durch AI-Boom und anderen Unternehmen, wächst afb social & Green IT profitabel und macht sogar Überschüsse, von denen die Mitarbeitenden profitieren. Denn es handelt sich bei dem IT-Unternehmen um eine gemeinnützige GmbH.
Das Thema Inklusion sehen wir als Mehrwert vor allen Dingen beim Thema Fachkräftemangel, besonders in der IT-Branche. Und gerade auch in großen Städten, in Regionen mit wenig Arbeitslosigkeit, ist man mehr darauf angewiesen sich da zu öffnen, auch alle Arbeitgeber.
Denn auch wenn Inklusion Aufwand bedeutet, wie Daniel Büchle weiß, sind Maßnahmen wie Schulungen für Führungskräfte, der Abbau von Barrieren, das aktive Zuhören und die Anpassung von Arbeitsplätzen ein wichtiger Schritt.
Wenn man es ernst meint und richtig lebt, dann rentiert sich das ganze auch.
Das sehen sowohl die Mitarbeitenden, als auch die Kundschaft und Partner von afb. Diese soziale Komponente sei auch ein Aspekt des Verbesserungspotenzial in der IT-Branche, wie Büchle erklärt. Es brauche mehr Inklusion und mehr Investment auf Seiten der Hersteller, besonders im Bezug auf den Ressourcenverbrauch.
Den nachhaltigen und sozialen Impact messen sie in regelmäßigen Abständen. Die ökologische Wirkung errechnet sich durch den Unterschied des Ressourcenverbrauches eines Neuproduktes und dem eines wieder auf bereiteten Produkts. Dabei stehen vor allem die Rohstoffe, Wasser und Energie im Fokus.
Im Jahr 2025, so Büchle, habe afb social & Green IT durch das Refurbishment von Hardware circa 70.000 Tonnen CO2-Emissionen vermieden und über 5 Millionen Liter Wasser sparen können. Außerdem errechnen sie die Reused-Quote: Wie viele von den Geräten, die ankommen, werden wirklich weiter benutzt? Der aktuelle Stand liege laut CEO Daniel Büchle bei 71%.
Die soziale Wirkung, die das Unternehmen nach Überzeugung des CEO so erfolgreich mache, messen sie an ihrem impact auf die Beschäftigten. Eine interne Umfrage erfragt, wie sich die Situation der Angestellten mit Behinderung seit der Anstellung bei afb social verbessert hat. Es geht dabei um einen Vergleich der vorherigen Lebenssituation mit der aktuellen. Dabei spielen das Selbstwertgefühl und die finanzielle Situation eine große Rolle.
Daniel Büchle erläutert, dass bei der letzten Umfrage 60% der Beschäftigten mit Behinderung seit ihrer Anstellung bei afb social & Green IT eine Verbesserung in ihrem Leben feststellen konnten.











