Warum ist es unbedingt notwendig, gegen Obdachlosigkeit zu kämpfen?
Inklusion

Farid Ghedab

AbteilungsleiterHabitat & Humanisme Rhône

Warum ist es unbedingt notwendig, gegen Obdachlosigkeit zu kämpfen?

9:43·28 Juni 2024

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Farid Ghedab ist Abteilungsleiter bei Habitat & Humanisme Rhône. Der Verein hilft Menschen in großer Not, indem er ihnen vorübergehenden Wohnraum anbietet.

Habitat & Humanisme versucht seit fast vier Jahrzehnten, den Bedürftigsten zu helfen. Die Mission des Vereins besteht darin, den Zugang zu einem angemessenen Wohnraum für Menschen in Schwierigkeiten zu ermöglichen und ihre soziale Eingliederung zu fördern. Laut Farid Ghedab begleitet der Verein allein im Raum Lyon 12.000 Personen auf sehr unterschiedliche Weise: „Wir bieten Notunterkünfte oder betreutes Wohnen an“ „Wir sind hier, um gegen Obdachlosigkeit, gegen Besetzer und die Beseitigung von Slums zu kämpfen. Daher können Orientierungsmaßnahmen durch das Haus des sozialen Lebens durchgeführt werden“.

Habitat & Humanisme bemüht sich auch, den Menschen in Schwierigkeiten die notwendige Unterstützung für eine erfolgreiche Reintegration zu bieten. „Wir empfangen Menschen in sehr großer Not, die auf sich allein gestellt sind. Daher gibt es eine umfassende Diagnosetätigkeit, die von multidisziplinären Teams, Sozialarbeitern und Fachkräften für berufliche Eingliederung durchgeführt wird“, präzisiert Farid Ghedab.

Diese Hilfe ist wertvoll, aber vor allem lebenswichtig für Menschen, für die Wohnen nie eine Realität war: „Wir haben Bevölkerungsgruppen, die aus dem Ausland kommen und für die Umherirren und die Straße nun mal nicht neu sind. Das ist tief verwurzelt.“


Die Mehrheit der Maßnahmen von Habitat & Humanisme wird vom Staat finanziert, die restlichen Mittel stammen von der Metropole.

Juliette Boulegon
Journalist impact.info
Veröffentlicht am 28 Juni 2024