Mikroschadstoffe sind große Molekülgruppen wie Pestizide oder pharmazeutische Rückstände, die vor etwa fünfzig Jahren auftraten und in sehr geringen Konzentrationen in Gewässern vorhanden sind, bis zu einem Nanogramm pro Liter, was dem Äquivalent von einem Zuckerwürfel in einem olympischen Schwimmbecken entspricht. Dennoch weisen sie Toxizitäten auf und sind überall in unseren Gewässern und in den Wasserressourcen, die für unser Trinkwasser verwendet werden, vorhanden.
Ecométrique hat ein kleines Gerät entwickelt, das 15 Tage lang in Gewässern eingetaucht wird, um Informationen zu sammeln, die anschließend analysiert werden. Diese längere Zeitspanne ermöglicht es, ein viel repräsentativeres Bild der Wasserqualität zu erhalten als punktuelle Probenahmen.
Das Start-up verfolgt also einen Forschungsansatz, der darauf abzielt, Kenntnisse über die Dynamik von Schadstoffen im Sektor seiner Partner (hauptsächlich Kommunen, aber auch private Unternehmen, die sich mit Wasserfragen befassen) zu gewinnen, um ihnen zu helfen, eine Strategie und konkrete Maßnahmen zu entwickeln. „Wir bieten Unterstützung bei Mikroschadstoffen und keine routinemäßige Untersuchung im legislatorischen Rahmen“, schließt Matthias Monneron.











